Students4Refugees
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Das Projekt

Students4Refugees München ist eine soziale Initiative der Hochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität, die im November 2014 initiiert wurde.


Das Projekt richtet sich an geflüchtete Menschen, die in ihrer Heimat studiert haben, oder vorhatten zu studieren. Dabei verbindet es den klassischen Deutschunterricht mit Aktivitäten, einem Mentoren-Programm sowie einer engen Anbindung an das Münchner Hochschulleben. Bei den Aktivitäten können die jungen Erwachsenen das erlernte Theoriewissen anwenden und lernen, sich in München zurecht finden. Gleichzeitig treten sie mit dem deutschen Hochschulsystem und Studierenden in Kontakt.

Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen bringen sich bei Students4Refugees München auf ganz vielfältige Art und Weise ein. Das Organisationsteam besteht aus Studierenden der LMU, der TU sowie der Hochschule München. Von Seiten der Hochschulen wird das Projekt im Besonderen vom DAF-Institut der LMU unterstützt.

Die Sprachkurse

Die Sprachkurse starteten im Wintersemester 2015/2016 und finden seither dreimal pro Woche statt. Lehrer-Teams unterrichten und betreuen dabei Gruppen von ca. acht bis zehn Flüchtlingen. Kerninhalt der Deutschkurse ist, wie oben beschrieben, nicht allein die Vermittlung der Sprache, sondern auch der Kultur und Lebensweise durch eine Kombination aus theoretischem Unterricht und gemeinschaftlichen Unternehmungen. Beides sind zentrale Bestandteile für ein gelungenes Miteinander.

Der Deutschkurs findet in den Räumen der Hochschule München und der LMU statt. Die ehrenamtlichen Lehrkräfte erhalten Unterstützung durch wissenschaftliche Mitarbeiter aus den Bereichen Deutsch als Fremdsprache, Sozialwissenschaft und interkulturelle Kommunikation. Zudem besteht ein enger Kontakt zu den Einrichtungen, aus denen die Lerner kommen.

Das Konzept von Students4Refugees München spannt eine Brücke zwischen Hochschule und jungen Flüchtlingen: es erleichtert den Zugang zum Studium und schafft einen ersten Kontakt zu Studierenden.